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Freier Blick aufs sprudelnde Nass kam an

 
Götzenhain (lu) "Das wirkt doch alles viel schöner und offener, und jetzt kann auch jeder den Brunnen sehen." So oder ähnlich war es von Freitag- bis Sonntagabend immer wieder auf der Rheinstraße zu hören, wo die Götzenhainer ihr Dorfbrunnenfest feierten.

Das siebte inzwischen, doch diesmal etwas anders - und besonders gelungen: War der Brunnen auf dem Dorfplatz, der dem Fest den Namen gibt, früher vom Festzelt überdeckt, hatte man letzteres diesmal auf der Rheinstraße vor der Kirche aufgebaut. So konnten alle Stände der 14 teilnehmenden Vereine und Institutionen im Karree um den Brunnen Platz finden.

"Der Brunnen erfährt jetzt seine besondere Wertschätzung", hatte Bürgermeister Berthold Olschewsky zur Festeröffnung beim gemeinsamen Bieranstich mit Erstem Stadtrat Dieter Zimmer festgestellt. "Die neue Anordnung kommt offenbar gut an. Der Brunnen wirkt besser, er sprudelt für alle sichtbar und ist abends schön beleuchtet", meinte auch Barbara van den Boom, Vorsitzende der AG Götzenhainer Vereine, die den vielen Helfern für die Unterstützung bei der Organisation dankte und "hocherfreut" einige Offenthaler Vereinsvorstände begrüßte.

Hatte man am Donnerstagabend noch in strömendem Regen Zelte und Holzbüdchen aufbauen müssen, spielte das Wetter dann doch mit: Nicht nur im Festzelt war ständig etwas los, auch die Tische und Bänke im Freien rund um den Brunnen waren besetzt mit Besuchern, die sich allerlei Leckereien hingaben - von Hackbraten der Feuerwehr und Fischbrötchen der Brieftaubenzüchter über Flammkuchen beim Förderverein Alt-Götzenhain und Sandwiches aus den Waffeleisen der evangelischen Kirchengemeinde bis hin zu schmackhaften HSV-Salaten oder SGG-Steaks. Dabei hatte man darauf geachtet, dass es kein Angebot doppelt gab.

Doch auch anderes wartete auf die Besucher: Gleich am Auftaktabend sorgte das Interton-Trio für Stimmung, dessen Part am Samstag beim Seniorennachmittag die "Mingos" mit ihren Evergreens übernahmen. Zuvor hatten die Kindergärten - neben Schmink- und Maltisch, Nagelschlagen und Pony-Kutschfahrten für die jungen Besucher - ein Programm organisiert. Viel Beifall gab es auch für die Nahrgang-Schüler und ihre Geschichte vom "Regenbogenfisch", bevor abends die "Fab Four" beliebte Rock-Oldies anstimmten.

Ein gut besuchter ökumenischer Gottesdienst im Festzelt läutete nach dem Weckruf des Spielmannszuges den Sonntag ein, der nach dem Frühschoppen mit der Jugendband "Colours of Life" am späten Nachmittag zur Country-Musik von "Drifters Caravan" langsam ausklang.

Autor: Herr Luggen-Hölscher