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INTERTON TRIO

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Ein Heimatfilm zum Geburtstag

Dreieich (es) - Auf den Tag genau ist Dreieich gestern 35 Jahre alt geworden. Im Frühjahr können sich die Dreieicher und mit ihnen alle Heimatinteressierten auf ein neues Produkt freuen: einen Film, die Umsetzung der Heimat-CD in bewegte Bilder.

 

© Sauda

 

Im Sommer wurden die Aufnahmen für Götzenhain in den Kasten gebracht. Links das Interton Trio und Helmut Keim, rechts der Film- und Videoclub.

Vor fünf Jahren, zum 30-jährigen Bestehen, hatte das Interton Trio mit Hilfe vieler Mitwirkender – Heimatkundler, Musiker – die CD „Unsere Heimat ist Dreieich“ vorgelegt – eine Scheibe mit Anekdoten, alten Erzählungen und Zwiegesprächen aus allen fünf Stadtteilen.

Wieder ist das Interton Trio mit vielen von denen, die schon an der Herstellung der CD beteiligt gewesen sind, aktiv geworden. Wieder hat sich Robert Lösch als generöser Sponsor für dieses Projekt zur Verfügung gestellt. Wieder arbeiten alle Mitwirkenden ohne jede Bezahlung. Und der Verkaufserlös des Filmes kommt abermals dem Altenpflegeheim „Haus Dietrichsroth“ und seinen Bewohnern zugute.

Heimatfilm als optische Umsetzung der CD

Helmut Sauer, Chef des Interton Trios, das sich immer wieder sozial engagiert, sieht den Heimatfilm als optische Umsetzung der CD von 2007. Alle Mitwirkenden, die damals auf dieser Scheibe der Stadt Dreieich und ihren Ortsteilen ein akustisches Denkmal gesetzt haben, können allerdings nicht mehr mitmachen. Der renommierte Heimatkundler Rolf Niess, der 1980 mit Günther Heine das „Dreieichlied“ geschrieben hatte, ist verstorben. Auch Karl Gerhardt (er hat zusammen mit Werner Guse das Haaner Lied gesungen) lebt nicht mehr, ebenso Dr. Günther Hartmann und Hermann Heil, die auf der CD „Unsere Heimat ist Dreieich“ Texte über Buchschlag und Sprendlingen gelesen hatten.

Der Heimatfilm beginnt mit Informationen darüber, wie und wann Dreieich entstanden ist; es folgt das „Dreieichlied“, hinterlegt mit bewegten Bildern aus den fünf Stadtteilen und den Sängern und Musikern. Zwei Kurzfilme - nämlich das Sommerfest der Kulturen in der Hainer Burg und das Stadtfest in Sprendlingen – zeigen beispielhaft die Aktivitäten, die für die gesamte Stadt stehen.

Oldtimer-Rundfahrt durch die fünf Stadtteile

Danach beginnt am Buchschlager Bahnhof eine Oldtimer-Rundfahrt durch die fünf Stadtteile. Diese Autofahrt verbindet als roter Faden die einzelnen Beiträge aus Buchschlag, Sprendlingen, Götzenhain, Offenthal und Dreieichenhain. In jedem Stadtteil erklingt das jeweilige Lied, unterlegt mit Videoclips. Und jedes Mal stoppt der Oldtimer an markanten Gebäuden, und es werden den Stadtteil betreffende Kurzfilme eingespielt.

Viele Dreieicher kennen möglicherweise das „Dreieichlied“, nicht aber unbedingt die Hymnen der Stadtteile. Der Heimatfilm bietet die Gelegenheit, alles noch einmal zu sehen und zu hören: neben dem Dreieichlied die Lieder „Meu Sprennlenge“, das Buchschlag-Lied, „Dich, mein Offenthal“, „Unser Götzenhain“ und das Hainer Lied „Mein ist der Hain“.

Gesangs- und Musikaufnahmen längst erledigt

Die Gesangs- und Musikaufnahmen sind längst erledigt. Werner Orth und sein Team des Film- und Videoclubs haben die Kurzfilme gedreht und zum Teil auch schon bearbeitet. Jetzt geht es in einem nächsten Schritt darum, dass ein Schulchor mit Sängern aus Sprendlingen, Götzenhain, Buchschlag, Offenthal und Dreieichenhain das Dreieichlied singt, denn damit soll dieses alle fünf Stadtteile umfassende Lied symbolisch der Jugend Dreieichs übergeben werden.

Was gibt es außerdem noch zu tun? Hintergrundkommentare müssen geschrieben und aufgenommen werden, und vor allem müssen die rund 60 einzelnen Videoclips zu einem kompletten Film zusammengefügt werden, der dann eine Länge von 75 Minuten haben wird.

Übrigens suchen die Macher noch einen Titel für den Heimatfilm. Wer eine Idee hat, kann sie Werner Orth, Königsberger Straße 1 in Dreieich (E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), mitteilen. Als Preis winkt ein Essen in der Alten Bergmühle.