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Publikum aus dem Häuschen

Siedler-Fastnacht durch Grippewelle geschwächt – Publikum aus dem Häuschen


Leo F. Postl


Neu-Isenburg - Die Stimmung war bestens, die Stimmungslage im Vorfeld der traditionellen Siedler-Fastnacht im Isenburger Buchenbausch dagegen alles andere als fröhlich. "Wir sind heilfroh, dass wir unser Programm so weit retten konnten", verwies Peter Braun auf die "Streichliste" im Programm. Die Grippewelle hatte zugeschlagen. War der Ausfall des jungen Christian Krapf schon enttäuschend genug, traf die Absage der Schautanzformation des KGV "Die Watze" wie ein echter Schock. "Das war ein Höhepunkt zum Finale, gut dass die Leute nicht wissen, was sie nicht geboten bekommen", meinte der Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Buchenbusch.

Das Interton Trio - diesmal zu Viert - brachte die Narren in der Isenburger Buchenbusch-Halle in Stimmung. "Ein Prosit, dass der Umsatz stimmt", forderte Band-Chef Helmut Sauer die bestens aufgelegten Gäste zum Kollektiv-Umtrunk auf. Da das Isenburger Prinzenpaar, Prinz Stefan I. und Prinzessin Ina II., keinen anderen Termin mehr hatte, war es pünktlich da - und konnte auch den ganzen Abend bleiben. "Dass ist mal ganz schön, als immer das Gehetzte", meinte die hübsche Prinzessin. Die Garde-Kids Julia, Maria und Isabel waren erstmals ganz offiziell in der Funktion als Orden-Botschafterinnen. Das Trio überreichte abwechselnd die Orden an Prinzenpaar, Büttenredner und Show-Mitwirkenden. Für die Moderation sorgte Anja Simon, ein echtes "Siedlermädsche" aus dem Buchenbusch.

Der Erste in der Bütt hat es am schwersten, doch Horst Schimkat meisterte diese psychologische Hürde bestens. Mit Wort- und Gesangsbeiträgen hatte er das Publikum schnell auf seiner Seite. Der "kritische Zeitbetrachter" monierte die Mentalität der Bankenmanager oder den Deal zwischen Richter und Anwälten im Fall von Zumwinkel. Die drei Gardedamen vom Karnevalverein "Die Watze" begeisterten mit ihrem flotten Tanz die Gäste. "Wenn‘s unter meinem Bobbes zabbelt, dann sinn die Kücken aus dem Ei gekrabbelt", schilderte Tierärztin Helga Völker ihre vielseitige Einsatzbereitschaft zum Wohle des Tiere. Und wenn der Hund mal nicht mehr "beißen" kann, dann sollte sein Herrchen im Wechsel mit ihm das Essen einnehmen - und sein Gebiss ausleihen, fand sie die Lösung für ein anderes Problem.

Der Ur-Siedler Helmut Krapf erklärte, wie hessische Ausdrücke "uff gut Deutsch" heißen. "Des Gesicht ist die Fisage un wer im Dreck liegt, der leit im Schlambes", gab er zwei Kostproben. Rudi Witzig erheiterte die närrischen Gäste mit seinen Erfahrungen als Knastbruder und Karl Heinz Müller schilderte seine Nachwehen einer ausgiebigen Geburtstagsfeier. Finaler Höhepunkt war die traditionelle Playback-Schau. Hier verwandelten sich Herbert und Helga Völker, Peter und Ursula braun, Willi Roth, Erich Simon, sowie Helmut und Thomas Kraf in Stars und Sternchen des Showbizz. Das Publikum war aus dem Häuschen und feierte begeistert mit.


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