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Mit dem Namen kam die Stimmung zurück


Lieder zum Mitklatschen: Das Interton Trio mischt sich auf dem Sprendlinger Lindenplatz unter die Besucher. Foto: Leo Postl

 

Dreieich.Als hätte es nie ein Problem wegen des Hooschebaafestes gegeben, so stimmungsvoll und unbekümmert war die Atmosphäre. Wegen Bedenken gegen eine „einstweilige Verfügung“ – und damit dem urplötzlichen Aus für das Heimatfest der Freunde Sprendlingens – hatten die Organisatoren das Fest 2006 umgetauft. Grund war der schwelende Streit um die Namensrechte Hooschebaa, die sich die Dreieicherin Monika Schmidt schützen lassen wollte – freilich zum Vorteil aller Sprendlinger. Viele Besucher des Hooschebaafestes waren überrascht, als sie erfuhren, dass ihr beliebtes Fest nun wieder so heißen darf.


„Ich habe den ersten Schritt gemacht und Monika angerufen, wir kennen uns seit vielen Jahren“, schildert Willi Menzer, Vorsitzender der Freunde Sprendlingens, die Lösung zur Rückkehr des Namens. „Alles war so freundschaftlich, als hätte es nie ein Problem gegeben“, bestätigt er – selbst überrascht: „Sie wollte uns keine Knüppel zwischen die Beine werfen, das Hooschebaafest könne selbstverständlich so genannt werden.“ Er vertritt die Ansicht, dass der Hooschebaa – die von Hermann Will geschaffene Bronzefigur – weder Monika Schmidt noch dem Verein, sondern allen Sprendlingern gehört.


Es schien, als hätten die Sprendlinger vom Sinneswandel gehört und seien deshalb zum lauschigen Lindenplatz geströmt. So könnte man den überaus regen Besuch am Freitagabend und am Samstag begründen. „Es war gestoppte voll“, freute sich Menzel über die vielen Besucher.


Einen Grund sah er aber auch im „hochkarätigen Unterhaltungsprogramm“ – und im tollen Wetter. Aufgrund der widrigen Wetterlage hatte er in den Tagen zuvor sogar mit dem Gedanken gespielt, das Fest zu verlegen. „Nach dem enttäuschenden Besuch im vergangenen Jahr konnten wir uns keine Pleite mehr erlauben“, schildert Menzel die finanzielle Situation des Vereines, für die einige Vorstandsmitglieder persönlich bürgen. Eine Woche nach der Weltmeisterschafts-Party wollten nämlich nur noch wenige weiterfeiern.


Mit Tom Jet & The Fantastik MTW’s sowie der Show der Crazy Cats hatten die Veranstalter einen Glücksgriff getan. Am Samstagnachmittag sorgte zuerst das Interton Trio für beste Stimmung, die dann auch bei den Bands S.A.L, CCR und den Fab Four nicht abbrach. Nicht ganz „glücklich“ war Willi Menzer mit dem zeitgleichen „Jazz in der Burg“.


Die Zukunft des Hooschebaafestes sieht Menzer nicht so rosig. Aus dem Getränkeverkauf alleine ist so ein Fest nicht mehr zu finanzieren und die Festbändchen will kaum noch jemand kaufen. „Der Vorstand und alle aktiven Helfer werden immer älter, ich denke, wir müssen uns bald um einen Kooperationspartner kümmern“, blickt er der Realität ins Auge. (lp)


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