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INTERTON TRIO

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Benefizkonzert bringt 20.000 Euro

Geldsegen für die Speisekammer

Ein volles Haus, ein tolles Konzert und ein Rekorderlös für die Speisekammer – das ist das Fazit des fünften Benefizkonzerts, das erneut das Interton Trio organisiert hatte. Schirmherr Stefan Schmitt überreichte im Beisein von Mitwirkenden und Unterstützern den großen Scheck an Maria Sator-Marx, die Leiterin der Einrichtung.

Karl-Heinz Müller (links) und Sängerin Barbara Korneck mit dem Interton Trio.

Das mit Drummer Peter Sauer auf ein Quartett erweiterte Interton Trio nahm seine Gäste, darunter wieder viele bekannte Gesichter aus Politik und Wirtschaft, mit auf eine musikalische Reise durch die Wirtschaftswunderjahre, zwei Oldtimer-Autos schufen die passende Atmosphäre. Mit „Volare, wir fliegen zusammen durch die Nacht“, eröffneten Helmut Sauer, Heinz Lenk, Karlheinz Kastner und Peter Sauer den musikalischen Reigen. Mit dem damaligen Schmuselied „Aber Dich gibt´s nur einmal für mich“, weckten Karl-Heinz Müller und Barbara Kornek bei manchem Gast Erinnerungen an die Jugend. Mario Di Salvo brachte ein italienisches Lieder-Medley auf die Bühne. Die Sängerin Christina kam eigens aus Braunfels angereist, um zu singen „Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann“ – und lockte mit Schokolade-Täfelchen, die sie unter die Männer im Publikum warf. Und die Line-Dance-Gruppe der SKG Sprendlingen animierte manchen Gast zum Mitmachen.

Nach der Pause war es dann so weit: Schirmherr Stefan Schmitt verkündete die Erfolgsbilanz. Zuvor holte Bürgermeister Herbert Hunkel aber das ganze Speisekammer-Team auf die Bühne, um die engagierten Ehrenamtlichen einmal vorzustellen und zu loben. „Was diese Menschen über viele Jahre hinweg ehrenamtlich leisten, kann nicht genug Anerkennung finden“, betonte Hunkel und stellte mit der 90-jährigen Ingeburg Bremser und Hans-Joachim Zott zwei Engagierte vor, die von Beginn an dabei sind. Zott verwies darauf, dass alle Kunden gleich behandelt werden und es kein Gedränge gebe, da nach Losnummer bedient wird. „Aber wir werden auch älter und es wäre schön, wenn sich Jüngere fänden, die uns unterstützen“, sprach er einen wichtigen Aspekt an.

Der Bürgermeister war in den Tagen zuvor auf „Betteltour“ gegangen, hatte noch selbst etwas dazu gelegt und konnte so an Maria Sator-Marx eine Spende in Höhe von 5000 Euro überreichen. Und Dirk Brunner, Prokurist bei Lidl, hatte einen Spendenscheck über 1000 Euro dabei.

Pfarrer Martin Berker, als Hausherr der Speisekammer, erinnerte an die schwierigen Anfänge, die nur durch Beharrlichkeit zum heutigen Erfolg geführt hätten, und dankte allen früheren und aktuellen Helfern.

„Mit diesem tollen Spendenerlös ist die Zukunft der Speisekammer wieder ein Weile gesichert“, bedankte sich auch Sator-Marx und verwies auf Kosten für den Betrieb des Kühlwagens oder den Zukauf von Lebensmitteln. „Wenn sich jetzt noch weitere Helfer fänden, die unser Team etwas entlasten könnten, wäre ich total zufrieden.“ (lfp)