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Ohrwürmer für einen guten Zweck

Benefizkonzert erbrachte 12 500 Euro für die Speisekammer St. Josef

 

Neu-Isenburg/Dreieich (epa) - "Mit 17 hat man noch Träume" und "Liebeskummer lohnt sich nicht", bei diesen Hits unter dem Motto "Eine musikalische Zeitreise durch die Wirtschaftswunderjahre" wippten doch etliche Beine am Sonntag in der Hugenottenhalle im Rhythmus mit.

Die zweite Benefizveranstaltung zugunsten der Speisekammer St. Josef war nicht nur musikalisch ein großer Erfolg, sondern erbrachte am Ende eine Spendensumme von insgesamt 12 500 Euro. 2 500 Euro trug die Stadt durch Bürgermeister Herbert Hunkel zur Gesamtsumme bei.

Zu verdanken ist der Spendenbetrag vor allem dem Dreieicher Interton-Trio mit senem unermüdlich für die gute Sache werbenden Bandleader Helmut Sauer sowie Hans Lenk und Karlheinz Kastner, die seit nunmehr 49 Jahren in gleicher Besetzung miteinander musizieren, diesmal verstärkt durch Peter Sauer am Schlagzeug.

Monatelang haben Rachel Bock-Copley, Gerd Jacobasch, Georgina Kohl, Maria Lather, Karl-Heinz Müller, Laura Protzmann und Horsthelmut Schimkat einzeln und gemeinsam Schlager jener Zeit geprobt, um sie als Solisten oder Chor dem Publikum zu präsentieren.

Zahlreiche Sponsoren und nicht zuletzt das Engagement vom Ersten Stadtrat Stefan Schmitt haben dazu beigetragen, dass der Benefizveranstaltung ein noch größerer Erfolg als im Vorjahr beschieden war, bei der 4 000 Euro gespendet wurden.

Annette Mühl und ihre fleißigen Helfer bedankten sich bei den Spendern und machten dabei deutlich, dass die Einrichtung der Speisekammer leider immer noch und zunehmend dringend notwendig ist. Bis zu 150 bedürftige Menschen finden sich jeden Freitag an der Kirche ein, um Lebensmittel, Obst und Gemüse entgegenzunehmen.

"Rechnet man die Familienangehörigen dazu, dann helfen wir jede Woche rund 350 Menschen aus ihrer Not", so Mühl. Zugleich nutzte sie die Gelegenheit, um weitere ehrenamtliche Mitstreiter zu werben.

Drei Stunden unterhielten die Akteure auf der Bühne die Besucher in der gut gefüllten Hugenottenhalle mit den Gassenhauern und Ohrwürmern der 50er und 60er Jahre zu deren Freude und für einen guten Zweck.

 

Das Interton-Trio erspielte im wörtlichen Sinn 12.500 Euro Spendengelder. Foto: E. Pathe

 

Mitwirkende und Spender mit dem Scheck über 7.100 Euro. Zur Veranstaltung wurde der Betrag noch auf 12.500 Euro aufgestockt.