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Rückbesinnung als Schritt nach vorne

Kerb in Sprendlingen setzt auf Tradition:

Dreieich (DZ/cp) – Als Sprendlinger ist man auf der örtlichen Kerb in den vergangenen drei Jahren selten trocken und daher in vielen Fällen einfach zu Hause geblieben. Umso erfreulicher war es daher am Wochenende, dass die Veranstalter fast überhaupt keine Regenwolken, dafür aber umso mehr Besucher auf dem Kerbplatz, in den Heckenwirtschaften und dem Gelände der SKG-Sporthalle begrüßen konnten. Zahlreiche „Kerbbeem“ zierten bereits am Freitag die Straßen und ließen schon vermuten, dass das von alters her dem heiligen Laurentius geweihte Fest auf breite Resonanz stoßen würde. „So viele Bäume haben wir schon lange nicht mehr verkauft“, freute sich Uwe Fritzschner, der Pressesprecher des Kerbteams, über die vergleichsweise hohe Resonanz.

Vom wirklich hervorragenden Wetter profitierten Organisatoren und Besucher bereits am Freitagabend, als die Feierlichkeiten traditionsgemäß auf dem Lindenplatz eröffnet wurden. Auch beim Umzug mit insgesamt 80 (ehemaligen) Kerbborschen und dem Spielmannszug wagten sich am Samstag deutlich mehr Schaulustige vor die Haustür als in den Vorjahren, was sich Fritzschner besonders durch die Rückbesinnung zu alten Werten erklärt: „Wir wollten nicht zu einem halben Karnevalszug verkommen und daher marschieren seit zwei Jahren nur noch die Kerbborsche auf dem Umzug, wie es die Tradition vorsieht. Darauf legen besonders die älteren Jahrgänge sehr hohen Wert.“

Traditionsbewusst zeigte sich auch das musikalische Programm bei der SKG. Wie auch schon in den Vorjahren lud das Metronom-Duo aus Obertshausen zum Singen und Tanzen ein, auch die „Stadl-Rebellen“ gastierten bereits zum dritten Mal im „Herzen von Dreieich“. Auch die drei Lokalmatadoren vom „Interton Trio“ (Foto) fehlten nicht.

Die jüngeren Semester kamen mit den Coverversionen der Band „Capones“ auf ihre Kosten. „Auch wenn es bei den älteren Besuchern nicht immer besonders gut ankommt, war es uns für dieses Jahr besonders wichtig, allen Altersgruppen etwas bieten zu können“, begründet Wirtin Rita Burnac die Programmauswahl. Seit nunmehr 17 Jahren verköstigt der Familienbetrieb Burnac die Kerbgäste, die Hauptarbeit wird mittlerweile vom Sohn übernommen und sogar die beiden Enkelkinder helfen in der Gaststätte aus. Auf nicht ganz so viel Erfahrung blicken Sebastian Fink und Philipp Rückert zurück, die 2007 immerhin zum vierten Mal die eigene Hofeinfahrt zur so genannten „Casa del Cocktail“ umfunktionert haben. Der allgemeine Besucherandrang wirkte sich auch hier positiv aus, so schlürften um die 200 Gäste an zwei Tagen ihre Caipirinhas und Piña Coladas im karibischen Flair. Für das musikalische Programm sorgte der Musiker Jonas Fisch, der das Ambiente am Sonntagabend mit seinen Eigenkompositionen und diversen Coversongs prägte. 2008 feiert die „Casa del Cocktail“ das fünfjährige Bestehen.

 

(DZ-Foto: Jordan)